Fiat Advert 1
 

 

Fiat G.59-4B MM.53278

 

Ein neues Projekt am Start. Im Oktober 2015 wurde die Fiat für einen privaten Eigner aus Südbaden akquiriert. Das Flugzeug wurde in Australien mit der Kennung VH-LIX geflogen.

Ein paar Takte zur Geschichte der MM.53278. Der Trainer mit Merlin Aggregat (Merlin T.24-2 and Merlin 500) wurde mit der construction numer #179 im Jahr 1950 als ein Flugzeug aus einem Los von 85 Stück gebaut. Die Italienische Luftwaffe bestellte seinerzeit 20 Stück der Version 4B, davon 10 einsitzige Versionen und 10 Doppelsitzer

Links die Baureihe B-1, rechts die Baureihe B-4 (source Internet)

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Das Flugzeug wurde mit der taktischen Kennung RS-25 bei dem ITAF (Italien Air Force) Erprobungsgeschwader unter anderem von dem bekannten italienischen Test- und Showpiloten Ricardo Peracchi geflogen. Nach Ausmusterung aus dem aktiven Dienst wurde das Flugzeug im "Museo Storico dell´Aeronautica Militaire" in Practica d´Mare eingelagert. ausgestellt. Im November 1983 wurde das unrestaurierte Flugzeug von Guido Zuccoli aus Darwin (Australien) erworben. Bereits 1984 wured das seltene Flugzeug nach Chino verschifft um durch Sanders Aronautics restauriert zu werden. Sanders liess im Rahmen der Vollrestaurierung den Merlin bei Zeuschel engines überholen und konnte das Flugzeug 1987 dem Eigner mit der Kennung NX59B übergeben. Die Fiat wurde auf den Namen "Ciao Bella" getauft und gewann im selben Jahr bei Meeiting in Oskosh den "Lindbergh Award". Im August 1988 wurde der Container gepackt und das Flugzeug ging auf Seereise nach Australien. Dort wurde das Flugzeug umlackiert. Die authentische Nachkriegslackierung führte immer wieder zu Irritationen und Verwechslungen mit den P-51, so entschied sich Guido Zuccoli für eine fiktive Lackierung aus dem 2.Weltkrieg, wie sie beim 51.Stormo eingesetzt wurde. Auch erhielt das Flugzeug 1989 die australische Zulassung VH-LIZ. 1994 erfolgte ein Umbau auf einen Einsitzer. Zu diesem Zeitpunkt sieht das elegante Flugzeug etwas "aus der Form geraten" aus. Ab 1997 gehörte das Flugzeug Lynette Zuccoli / Zuccoli Classic Aircraft Collection. Dort erfolgte auch wieder der Rückbau auf die ursprünliche zweisitzige Form.

Fiat G.59 CiaoBella

(bild source internet - copyright Sirsteveincairns)

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Im Oktober 2015 wurde das Flugzeug über MeierMotors GmbH für einen hiesigen Enthusiasten erworben. Der schnelle Trainer soll in der Werft restauriert werden und wird auf dem Flugplatz Bremgarten (EDTG) verbleiben. Im Zuge der Restaurierung erhält das seltene Flugzeug auch wieder seiner ursprüngliche Lackierung der Italienischen Luftwaffe.

So befinden sich in unserer Werft zwei der seltenen Exemplare zur Überarbeitung. So die G.59 der Fighter Factory welche derzeit eine umfangreiche Überarbeitung durchläuft und eben die MM.53278. Es wartet einiges an Arbeit auf uns. 

Die G.59 wird in Australien versandfertig gemacht

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November 2016

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Die Innenausbauarbeiten gehen zügig voran - ein schönes Flugzeug. Das Team wartet nun auf den frisch überholten Rolls Royce / Packard Merlin

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Details

September 2016

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Montage der hinteren Kabinenhaube

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das Flugzeug in der Spätsommer Sonne auf dem ehemaligen Fliegerhorst Bremgarten - Fiat lüften quasi

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Juli 2016

Hochzeit - Rumpf und Tragwerk sind zusammengeführt. Jetzt geht es mit "Vollgas" an den Innenausbau und die Motorinstallation. Detail am Rande, die G-59 hat nun eine deutsche Zulassung, die Kennung lautet D-FIAT

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Mai 2016

Das Tragwerk in unserer 12Meter-Lackierhalle

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April 2016

Die Lackierarbeiten der Oberseite des Tragwerkes sind nahezu vollständig, einzig die Unterseite bedarf noch einen kleinen Einsatz unseres Blechnerteams

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Unter- und Oberseite

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Ewald Ritter, unser Nachbar vom Aviation Workshop nimmt sich der überholungsbedürftigen Elektrik und Avionik des raren Fluggerätes an. Der polierte Rumpf natürlich sorgsam abgedeckt. 

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März 2016

Polierarbeiten am revidierten Rumpfwerk - der Motorträger sitzt schon wieder am Platz

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Steffen hat dieses mal das Los gezogen und "darf" die Poliermaschine schwingen

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Derweil wird das Tragwerk für die Lackierung in der hauseigenen Lackierkabine vorbereitet - die Oberseite ist nahezu fertiggestellt, die Flächenunterseite bedarf noch etwas Arbeit durch Ralf. Die Lackierkabine hat eine Länge von rund 12 Meter, das Tragwerk kann also ohne Demontage lackiert werden. Zeit- und Kostenersparnis

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Fahrwerkssektion

 

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Um ein homogenes Farbbild auf das Tragwerk zu "zaubern" werden die Beplankungsfelder stückweise lackiert. Diese Mehrarbeit zahlt sich gerade bei dem eher "schwierigen" Farbton silber aus; gerne wird sonst der Lackauftrag wegen den unterschiedlichen Trocknungszeiten fleckig.

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das Tragwerk passt nehezu exakt in die Lackierhalle .... wesentlich größer dürfte der Flügel aber nicht sein. Die 12Meter-Halle wirkt da schon wieder klein

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Kleines Detail am Rande - der "Merlin" mit italienischen Revisionshinweisen von Fiat

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Februar 2016

Da das Flugzeug wieder in seiner ursprünglichen ITAF-Lackierung erstrahlen soll, wurde das Flugzeug abgebeizt und teildemontiert. Nach der Abbeizung wurden alle Blechteile und Beplankungen sorgsam geprüft und aufpoliert. Eine zeitraubende Arbeit, aber das Ergebnis spricht für sich.

Hier Ralf, unser Lackierer, mit dem abgebeizten, geprüften und am Ende lackierten Motorträger

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14.Januar 2016

Der Container ist endlich in Eschbach angekommen. Auspacken und erste Sichtprüfung heisst die Devise

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