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Die “Lucky Lady VII” (44-73045) wurde von Col. Ernest E.Bankey jr. pilotiert. Bankey war bei der 8th Airforce, 364th Fighter Group, 385th Fighter Squadron stationiert, will heissen, Einsatz über den Europäischen Kriegsschauplätzen.

Ernest E. Bankey jr.  trat am 1. April 1941 dem US Army Air Corps bei und wurde nach Abschluss der fliegerischen Ausbildung zu 364th Fighter Group, 383rd Fighter Squadron nach England versetzt. Col. Bankey war ab der dritten Mission beim Squadron und blieb dort bis zum letzten Einsatz.

Innert zweier Missionen flog Bankey über 100 Einsätze mit über 500 Einsatzstunden. Seine militärische Laufbahn beendete Bankey bei der 385th Fighter Group.

Folgt man den Einsatzberichten der 364th FG, so erzielte Col. Bankey 10,5 Luftsiege (zzgl. 1 unbestätigter Luftsieg) und 5,5 zerstörte Flugzeuge am Boden. Von diesen 10,5 Luftsiegen fallen alleine 5,5 Abschüsse am 27.12.1944 innert eines Einsatzes im Rahmen der Ardennen-Schlacht. Bankey wurde daraufhin mit dem „Distinguished Service Cross” ausgezeichnet, er war also einer der “Ace in a day”. Auch ist von Col. E Bankey jr. ein berühmter Funkspruch überliefert „ I have 50 Jerries cornered over Bonn!” .

Er erhielt für seine Einsatzleistungen noch folgende Auszeichnungen : Silver Star, „Distinguished Flying Cross with Clusters“, „Air Medal with 9 Oak Leaf Clusters“ und das „French Croix De Guerre with Palm“.

Der hochdekorierte Pilot verliess 1968 die US Air Force und arbeitet weiter in der zivilen Luft- und Raumfahrt. Col. Ernest E. Bankey hat leider die Wiederauferstehung „seiner“ Mustang nicht mehr erlebt, er starb im Frühsommer 2009 in den USA. Der heutige Eigner hat jedoch Kontakt mit dem Sohn des berühmten Piloten, vielleicht kommt es eines Tages zu einer „reunion“ .

 

 

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