Bf109 G-12 drawing

(source Internet)

Messerschmitt Bf109 G-12

Die Messerschmitt Bf109 G-12 ist eine doppelsitzige Trainingsversion des berühmten Jagdflugzeuges. Mit dieser Entwicklung aus der meistgebauten Baureihe (G) wollte man den immer kürzer werdenden Ausbildungszeiten entgegenwirken. Die immer spärlichere werdende Ausbildung angehender Jagdpiloten mit wenigen Flugstunden ohne geeignetes Schulflugzeug, forderte einen hohen Blutzoll. Gerade bei Start und Landung des sehr kräftigen und bisweilen auch kapriziösen Jagdflugzeuges sind Trainingseinheiten unerlässlich. So war der Trainer logischer Schluss. Es war geplant 500 Einheiten zu bauen. Heute geht man davon aus, dass nur 170 Stück bis Juni 1944 die Werke verliessen.

Zuerst wurden überschüssige Zellen "veralteter" Version umgebaut. Den Anfang machten eine Handvoll G-2, später G-4 und G-6. Die Sicht des Fluglehres war gleich Null beim Landmanöver, dennoch wurde der Trainer recht erfolgreich eingesetzt. Als Spezialität trugen alle G-12 im Schulungseinsatz einen 300Ltr.Zusatztank unter dem Rumpf, da durch den Umbau der ursprünglich Haupttank stark verkleinert werden musste.

Messerschmitt Bf109 G-12 - Sammlung Genth copyright Sammlung Genth

Das hier vorgestellte Projekt stellt den Umbau einer Hispano Aviacion Buchon zu einer Bf109 G-12 dar. Die Buchon D-FMVS erlitt größere Schäden bei einem Rollunfall auf dem heimatlichen Horst Usedon (EDAH). Da der Wiederaufbau der Buchon, respektive die Beseitung der Schäden ein umfangreiches Unterfangen darstellt, entschied sich unser Partner zuerst zu einem Umbau auf ein Mercedes Benz DB605. Im Rahmen der weiteren Planung enstand das Projekt G-12. Die Buchon, im Ursprung eine Messerschmitt G-Baureihe, eignet sich für dieses Vorhabern bestens.

Nach Abschluss der Arbeiten erhält der Eigner eine doppelsitzige Bf109 mit der Schulungsflüge vorgenommen werden können. So sind zukünftige Messerschmitt Bf109- und auch angehende Buchon-Piloten bestens vorbereitet. Zum Anderen denken wir, dass eine G-12 eine absolute Bereicherung im Bereich der Historischen Luftfahrt ist.

Wir bedanken uns für das anspruchsvolle Projekt und halten Sie hier auf unsere Homepage über diesen weiteren MeierMotors Meilenstein informiert.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

17.Dezember 2016

Die G-12 wurde zum neuen Heimathorst beim Hangar10 bei Heringsdorf auf der Insel Usedom ausgeliefert. Die weitere Erprobung erfolgt nun unter der Leitung des Hangar10. Als Testpilot konnte Herr Klaus Plasa verpflichtet werden, welcher auch die weitere Flugerprobung vornehmen wird. Damit ist dieses Projekt geschlossen.

Wir bedanken uns für den besonderen Auftrag und wünschen dem Hangar10-Team allzeit guten Flug und viel Freude mit dem einzigartigen Doppelsitzer.

 

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(copyright Hangar10)

 

04. August 2016

Erstflug geglückt - große Freude macht sich breit - vlnr : Martin Glöckner (GF Hangar10), Elmar Meier (GF MeierMotors), Charlie Brown, Volker (MBV Mecklenburger Besitz- und Verwaltungs GmbH) und Johannes Schuelke 

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das obligatorische "shake hands" nach erfolgreichem Erstflug

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Landung - Charlie Brown setzt die Maschine butterweich auf den Asphalt

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Erstflug der Messerschmitt Bf109 G-12 mit Charlie Brown am Steuer - Job done - wir sind happy und werden diesen Erstflug nun gehörig feiern

Hier ein Video vom Eigentümer "Hangar10" erstellt während dem Testprogramm im August 2016

 

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Taxiing Tests - Elmar Meier am Steuer, auf dem hinteren Pilotensitz hat Volker Schuelke Platz genommen

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02.August 2016

"Unser" Testpilot für den Erstflug der G-12 - wir konnten für diesen wichtigen Schritt Charlie Brown aus Großbritannien gewinnen. Er dürfte einer der erfahrendsten Piloten auf dem Muster Bf109 sein. Charlie brachte auch schon die "Schwarze 1" für die Fighter Factory in die Luft, nun also auch den Doppelsitzer "Gelbe 27"

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Charlie Brown beim briefing zusammen mit Werftleiter Elmar Meier

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Juli 2016

Die Vorbereitungen zum Erstflug sind voll im Gange

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Mai 2016

Rollout des einzigartigen Flugzeuges - die einzigste Messerschmitt Bf109-G12 weltweit - ein Meilenstein in der Werftgeschichte

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Teamwork

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Job Done!

Erik Meier, Projektverantwortlicher für die G-12

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April 2016

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Das Tragwerk der G-12 in der Lackierhalle. Die G-12 bekommt den Luftwaffen-Standardanstrich in RLM 74/75/76

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und das Rumpfwerk - die Lackierschablonen werden exakt vermessen und an Hand der Vorbildphotos aufbegrbacht

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Artwork

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Januar - März 2016

Umfangreiche Anpassungsarbeiten an der Kabinenhaube und Einbau des Mercedes Benz DB605. DFür die Triebwerksanpassungsarbeiten nutzen wir den der "Schwarzen 8" zugehörigen Mercedes Benz Motor. Der für dieses Flugzeug vorgehesehene Lizenz DB605 von Volvo ist derzeit noch bei unserem Triebwerkspartner Vintage V12´s zur "Kur". Natürlich ist es aufwändig immer wieder den Motor umzuhängen, aber insgesamt gesehen ist dei Zeitersparnis durch die nun möglichen Vorarbeiten enorm

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"Paperwork" und Anpassungsarbeiten am hinteren Gerätebrett

Diese Unterlagen wurden uns von privater Hand zur Verfügung gestellt - unverzichtbar und wertvoll bei solch aufwändigen Projekten. Dieses "alte" Wissen findet man in keinem Handbuch mehr

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Das hintere Gerätebrett wird mit den revidierten Instrumenten bestückt

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September 2015

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Die obere Motorhaube ist nahezu fertig restauriert

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Messerschmitt Bf109 G-12 - trotz Doppelsitzer zeigt die 109 immernoch die feine Linienführung

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Das Triebwerk, ein Mercedes Benz DB605 wurde in das Rumpfwerk montiert, die große Kabinenhaube wurde eingepasst. Wie auch bei dem Bf109 G-4 Projekt gestaltet sich der Aufbau der zweiteiligen oberen Motorhaube als sehr schwierig. Das Bauteil ist recht komplex und aufwändig

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August 2015

Das Rumpfwerk wird zur Lackierung vorbereitet

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und die erste Lage Grundierung ist aufgebracht

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Nachdem die große Kabinenhaube angepasst ist, erfolgt die Vernietung und das Einpassen der Cockpitscheiben 

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Rekonstruktion des Seitenleitwerkes / Seitenleitwerksträger

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Detailarbeiten

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Arbeiten am Rumpfwerk und der Doppelsteuerung

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Der Leitwerksträger wird angepasst - Spezialistenarbeit

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Januar 2015

Das Projekt geht mit Riesenschritten voran. Die Blecharbeiten näheren sich so langsam der Ziellinie. In Vorberietung auf die Rumpflackierung haben wir den Rumpf händisch von der Farbe befreit. Durch das Abbeizen können wir auch nochmals alle Bleche und Vernietung genauestens prüfen. Zwei Fliegen mit einer Klappe

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Setzen von Handlochdeckeln

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... und immer wieder Abstimmungsgespräche der verantwortlichen Mitarbeiter des Blechnerteams

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Dezember 2014

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Oktober 2014

Arbeiten am Leitwerksträger. Das Leitwerk der Messerschmitt Bf109 ist bekanntermaßen einseitig profiliert. Je nachdem mit welchen Motoren das Flugzeug ausgerüstet war, war das Leitwerk eben auch profiliert (links oder rechts) um im Streckenflug lästiges Trimmen zu vermeiden. Bei dieser Bf109 wurde mit dieser Aktion, der für das Mercedes Benz Aggregat korrekte Leitwerksträger rekonstruiert. Das bedeutet zwar Einiges an Arbeit, bedingt aber ein angenehmeres Flugverhalten und eben auch historische Korrektheit.

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September 2014

Rekonstruktionsarbeiten an der Kanzel

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Jedes Originalteil wird exakt ausgemessen, gegebenenfalls rekonstruiert und eingelagert

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August 2014

Die Rekonstruktion der Kabinenhaube geht gut voran, auch haben wir mit dem Aufbau/Rekonstruktion des zweiten Gerätebrettes begonnen. Die Instrumentierung ist denkbar einfach gehalten, aber dem Original entsprechend

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Juni 2014

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30.05.2014

Die G-12 Kabinenhaubenreste wurden probehalber aufgesetzt. Nun bekommt man ein "Gefühl" dafür wie das Ganze später aussehen wird

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Im Mai 2014 wurde das Projekt gestartet und der erste Schnitt ausgeführt

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